Parteilos kandidieren

Die, die wir wählen sollen unsere Interessen vertreten. In den meisten Fällen stimmen die eigenen Interessen mit denen einer Partei überein und man wählt so seine Vertreter. Mein Eindruck ist allerdings, dass sich die Interessen der großen Parteien schlecht auf kleine Gemeinden übertragen lassen. So wählt man eventuell auf kommunaler Ebene eine Partei, weil sie ein Projekt in der Gemeinde unterstützt, dass einem am Herzen liegt, obwohl man diese Partei bei einer Bundestagswahl nicht wählen würde und umgekehrt. 

 

Aus diesem Grund möchte ich mich keiner Partei anschließen, auch wenn sicher alle Parteien die in der Gemeinde Aarbergen vertreten sind ihre eigenen Vorzüge haben. Ich sehe einen großen Vorteil darin, keiner Seite anzugehören und damit keine parteiischen Erwartungen erfüllen zu müssen.

Die Bürger mehr beteiligen

Aus den oben genannten Gründen bin ich der Meinung, dass die Interessen des Bürgers immer wieder gehört werden müssen, auch wenn sie sich einst für eine Partei als Vertretung der eigenen Interessen entschieden haben. 

 

Der Ortsbeirat zum Beispiel bildet eine gute Möglichkeit sich zu einzelnen Projekten zu äußern, aber wer spricht will auch gehört und ernst genommen werden. Obwohl der Ortsbeirat lediglich das Recht hat angehört zu werden, sollten die Einwände und Vorschläge stärker berücksichtigt werden. 

 

Als Verbindung zwischen den Bürgern und den politischen Gremien kann zusätzlich zum Ortsbeirat auch der Bürgermeister über seine Tätigkeit im Rathaus fungieren. Ich möchte ein Bürgermeister aus der Mitte sein, den man gerne anspricht.

Transparenz schaffen

Um sich zu beteiligen ist es natürlich wichtig über das Geschehen in der Gemeinde auf für jedermann verständliche Weise informiert zu werden. Das Ratsinformationssystem der Gemeinde Aarbergen bietet hier eine gute Möglichkeit Informationen zu sammeln, jedoch erscheint es mir sehr wichtig bereits informiert zu sein, bevor es zu den dort einsehbaren Beschlüssen kommt. 

Zudem ist nicht immer klar aus welchen Gründen Beschlussvorlagen nicht zugestimmt wird und ob hierüber eine offene Unterhaltung während den Sitzungen stattgefunden hat. 

 

 

Keine leeren Versprechungen - klare Worte

Gerne würde ich versprechen können keine neuen Schulden anzuhäufen, dabei sämtliche Gebühren nicht zu erhöhen und trotzdem in alle Wünsche der Bürger zu investieren, aber seien wir ehrlich... Das ist natürlich nicht möglich, allein aus dem Grund heraus, dass der Bürgermeister diese Entscheidungen nicht alleine trifft.

Die größte Aufgabe des Bürgermeisters ist meiner Ansicht nach die Möglichkeit, Einfluss auf meine oben genannten Punkte zu nehmen und die Bürger mit der politischen Ebene, der Ebene die Beschlüsse fasst, zu verbinden. Besonders wichtig ist mir dabei, selbst ein Bürger aus der Mitte zu bleiben und auch nach der Findung einer Routine keiner Betriebsblindheit zu verfallen.

Aus meiner Erfahrung heraus wissen nicht alle Bürger welche Aufgaben denn eigentlich die Gemeindevertretung hat, wie das mit dem Haushalt funktioniert und was denn nun wirklich mit den Einnahmen passiert. Das möchte ich für uns alle ändern.



-      Bürgerbeteiligung: Die Bürger müssen mehr in die Großprojekte mit einbezogen werden

 

-          Kommunikation: mehr Informationsveranstaltungen für die Bürger über die neuesten Vorhaben der Gemeinde

 

-          Klare Worte: Die Niederschriften, Veröffentlichungen und Briefe der Verwaltung müssen verständlicher werden

 

-          Transparenz: Informationen veröffentlichen bevor etwas beschlossen wird

 

-          Weniger starre Bürokratie im Rathaus und mehr Online Dienste anbieten